Das stille Qigong basiert auf der tiefen Entspannung von Körper und Geist. Daraus schöpft der Körper Kraft und Energie. Wir Europäer würden es als seelisches Gleichgewicht bezeichnen, was daraus entsteht. In der chinesischen Tradition der Medizin gilt der Zustand, den man durch das stille Qigong erreicht als Einheit zwischen Qi (=Lebensenergie) und dem Tao (=Kraft des Geistes). 

Die Übungen sind eher arm an Bewegungen, und leben mehr durch Konzentration und Vorstellungskraft. Daher auch die Bezeichnung: stilles Qigong.

Richtig ausgeführt hilft das stille Qigong, Krankheiten vorzubeugen oder sogar zu heilen. Insbesondere bei der Auflösung von Verspannungen und Blockaden sind die Übungen effektiv. Damit sind nicht nur Muskelverspannungen gemeint, auch seelische Verspannungen und Blockaden können damit erfolgreich beseitigt werden.

Dazu kommt noch der wesentliche Aspekt, dass durch stilles Qigong das Immunsystem gestärkt wird, und die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert werden. Dadurch kann die beste Vorbeugung praktiziert werden, die aus eigener Kraft möglich ist. Sogar bei der Heilung von chronischen Erkrankungen, oder doch zumindest für eine spürbare Linderung der Beschwerden, ist diese chinesische Heilkunst bestens geeignet.

Die medizinische Wirkung, die übrigens bereits unzweifelhaft nachgewiesen werden konnte, entsteht durch die Unterstützung des körpereigenen Abwehrsystems. Damit hat der Körper die Möglichkeit, Krankheiten abzuwehren, und bestehende Krankheiten zu bekämpfen. Auch für den Geist sind die meditativen Übungen hervorragend geeignet.

Die Übungen kann man problemlos in den Alltag einbauen. Wenn sie erst einmal gut beherrscht werden, benötigt man keine Vorbereitung dafür, sie können überall und jederzeit ausgeführt werden. Besonders in unserem stressbeladenen Alltag ist es wichtig, immer wieder Kraft und Energie zu tanken.