Schröpfen

Was versteht man unter Schröpftherapie?
Die Schröpftherapie stellt ein seit der Antike benutztes Verfahren einer hautreizenden Therapie mit lokalen, segmentalen und reflektorischen Wirkungen dar. 

Es gibt heute folgende Arten von Schröpftherapien:

  • Schröpfkopfmassage/Saugglockenmassage
  • Trockenes Schröpfen
  • Nasses (blutiges) Schröpfen

Das Schröpfen ist eine Bereicherung und wunderbare Ergänzung zum Shiatsu. In meiner Praxis wende ich ausschließlich das unblutige Schröpfen und die Schröpfkopfmassage an.

Das Schröpfen wird zu den Ab- und Ausleitenden Verfahren gezählt. Die Wirkung des Schröpfens beruht auf den neurophysiologischen und reflektorischen Verbindungen der Schröpfzonen und den ihnen zugeordneten Organen. Nach der Lehre der chinesischen Heilkunst dient Schröpfen dazu, das Gleichgewicht von Yin (Ruhe) und Yang (Aktion) wieder herzustellen. Störungen, Blockaden und Stauungen von Qi sollen gelöst werden. Beim Schröpfen bilden sich häufig kleine Bläschen auf der Haut und künstliche Blutergüsse ein durchaus erwünschter Effekt sind. Der Reiz beeinflusst positiv das vegetative Nervensystem die Organe und deren Funktion.

Schröpfen wirkt bei (zur):

  • Verspannungszustände
  • Menstruationsbeschwerden
  • Stoffwechselsteigerung
  • Aktivierung des Immunsystems
  • Erkältungskrankheiten
  • Migräne, Kopfschmerzen
  • chronische Schwächezustände
  • Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungsapparates